Das rekultivierte Naturparadies „Geiseltal“ in Sachsen-Anhalt

Bevor man eine (kleine) Reise macht, ist es nicht verkehrt, sich zu informieren, was einen am Zielort erwartet. Über Pfingsten unternahmen wir eine Spritztour in das in Sachsen-Anhalt gelegene „Geiseltal“. Zuvor besuchten wir die Homepage der „Geiseltaler Touristikgesellschaft GmbH“. Dort war über das Geiseltal zu lesen:

„Dieses Gebiet zählt als heutiges Naturparadies zu einer der geschichtsträchtigsten und schönsten Regionen Mitteldeutschlands. Mit der Rekultivierung seit den 1990er Jahren gelang die Geiseltaler Seenlandschaft mit den Gewässern Geiseltalsee, Großkaynaer See, Runstedter See und Hasse See zunehmend in den Fokus zahlreicher Reisender. Der Ausbau einer touristischen Infrastrukur, vor allem in der Region um den Geiseltalsee als größter künstlich angelegter See Deutschlands, ist das Hauptanliegen der Geiseltaler Touristikgesellschaft.“
[Zitat von der Homepage der Geiseltaler Touristikgesellschaft]

Und so sah es im Geiseltal dann aus:
(Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Einer der Aufnahmeorte der untenstehenden Bilder, ist lediglich 150 bis 200 Meter vom vielgepriesenen „Naturparadies Geiseltalsee“ entfernt.)


FAZIT: Ja, der Werbeaussage der „Geiseltaler Touristikgesellschaft GmbH“ kann zugestimmt werden. Die Natur ist eindrucksvoll darum bemüht, jahrzehntelangen Raubbau an ihr zu neutralisieren und verschlingt nun ganze Fabriken, welche seinerzeit dazu beitrugen, dass großflächig fruchtbare Erdböden vergiftet wurden.