Alternative Ansichten von Magdeburg

Magdeburg wurde während des Dreißigjährigen Kriegs nahezu vollständig verwüstet. Der Zweite Weltkrieg setzte der Ottostadt Magdeburg ebenfalls mächtig zu. Nach einem Luftangriff waren 90% der dichtbesiedelten Altstadt, 15 Kirchen und weite Teile der Gründerzeitviertel erheblich zerstört. Der Unrechtsstaat DDR sorgte sich wenig um die Instandsetzung von kriegszerstörten Bauwerken. Die Damen und Herren der SED bevorzugten es abzureißen, als sich um den Wiederaufbau zu kümmern. Nach der Wende wurde zwar die Innenstadt saniert und für Touristen attraktiv aufbereitet, aber alte Firmen, Mühlen, Brauereien, etc. verwittern bis zum heutigen Tag und stürzen ein. Somit ist Magdeburg zu einem kleinen Eldorado für Urban Explorer geworden.