Grauenvoller Fund in Volkmarsdorfer Industriebrache

Die Zahl der Straftaten in Leipzig ist im Jahr 2012 um 6,7 Prozent gestiegen. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik des Landes Sachsens gab es in der Messestadt 69.055 Straftaten, etwa 4300 Delikte mehr als noch ein Jahr zuvor.

Da die von uns in Volkmarsdorf aufgefundene Leiche schon tot und eingetütet war, verzichteten wir auf Benachrichtigung der Polizei. Die Kriminalitätsrate würde deswegen in der Helden- und Messestadt auch nicht mehr gesenkt werden.

Das Leipziger Neuseenland

Entdecken – Erleben – Entspannen!

Das Leipziger Neuseenland ist eine teilweise noch entstehende und zum Sächsischen Seenland zählende Landschaft im Landkreis Leipzig. Im Rahmen der Rekultivierung und Renaturierung der ehemaligen Braunkohlegewinnung und deren Anlagen entstanden und entstehen aus den Tagebaurestlöchern zahlreiche Gewässer, die sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten füllen werden und die teilweise mit Kanälen verbunden werden sollen.

Das Leipziger Neuseenland bietet abwechslungsreiche Touren.

Leipziger Schokoladen- und Seifenfabrik

Nun endlich wissen wir, warum die ehemaligen DDR-Bürger so scharf auf „West-Schokolade“ und „West-Waschmittel“ waren. Wurden doch Schokolade und Seife (Parfüm) in derselben Produktionsstätte hergestellt. Dies verleihte der Ost-Schokolade sicherlich eine seifige Geschmacksnote und die Wäsche wurde nicht weiß, sondern mit jedem Waschgang brauner…

Annotationen zum Gruppenkotzen am 17. Mai 2012

Der Männertag/Vatertag ist ein brusttrommelndes Rudiment des 19. Jahrhunderts. Der echte Kerl zieht mit einem Bollerwagen los und findet temporäres Glück bei „Kurze“ kippen und „rituellem Gruppenkotzen“. Jüngere werden eingeweiht in die (Un)Sitten der Väter, Ältere tragen noch einmal Spazierstock und Hut als Ausweis längst abhanden gekommener „Männlichkeit“. Auf Pferde- und Fahrradkutschen ziehen Machos alkoholbeladen durchs Land der ehemaligen DDR – mit Klingelmütze, Opafrack und Kotzresten am Revers.

Am Männertag wird die Sauferei seitens Ehefrauen geduldig ertragen. Wie wäre es, werte Trunkenbolde, wenn ihr den Männertag dazu nutzen würdet, wenigsten einmal im Jahr nicht besoffen aus einer alkoholgeschwängerten Hartz-IV-Kneipe zu stolpern? Wäre doch mal was anderes…

Die Leipziger Stadtteile Gohlis, Möckern und Eutritzsch

Neben den Angestellten der “Agentur für Arbeit”, welche sinnfreie 1-Euro-Jobs für vom Alkohol gezeichnete Langzeitarbeitslose ersinnen müssen, profitiert mindestens ein geschäftslüsterner Würstchenbudenbesitzer von der meist schwankenden Laufkundschaft des im Ortsteil ‘Möckern’ ansässigen Arbeitsamts (seit 2004 in “Agentur gegen sinnvolle Arbeit” umbenannt). Rund ums Arbeitsamt befinden sich einsturzgefährdete Altbauten, eine geschlossene Hartz-IV-Kneipe und verwaiste Tante-Emma-Läden, deren sehnlichster Wunsch es ist, von einer Abrissbirne ins Jenseits katapultiert zu werden, da sie nach über 20 Jahren die Hoffnung aufgegeben haben, wiederaufgebaut zu werden. Inmitten dieser verwahrlosten Landschaft erstrahlt die “Agentur für sinnlose Arbeit” in hellem Betonglanz – Neubau.

Die Leipziger Hells Angels residieren im angrenzenden Stadtteil Eutritzsch (im Industriegebiet) und optimieren in regelmäßigen Abständen die Kriminalstatistik der Stadt, damit gewährleistet bleibt, dass Leipzig eine der kriminellsten Städte Deutschlands bleibt. Ein Ruf muss schließlich gepflegt werden…

Urbex von und mit PIERRE XUSO