Ergebnisse für den Suchbegriff: "abandoned"

Versteckte Kamera in alter Psychiatrie am Rande der Stadt Leipzig installiert

Anwohner berichteten bereits mehrfach, dass seltsame Schrittgeräusche aus einer verlassenen Psychiatrie am Rande der Stadt Leipzig zu hören seien. Wir glaubten den Erzählungen nicht und taten sie als Hirngespinste ab, die dem „Reich der Fantasie“ zuzuordnen sind. Trotzdem entschlossen wir uns, eine sogenannte „Wildkamera“ in einen der Gänge des leerstehenden und quasi vollkommen entkernten Krankenhauses, gut versteckt zu installieren. Die daraus resultierenden Aufnahmen überraschten uns, weswegen wir nunmehr unsere Meinung bzgl. Aktivitäten in verlassener Klinik ein wenig revidieren müssen. Allerdings wurden auf unserer Audiospur keine Schrittgeräusche aufgezeichnet, sondern eher „freie Atonalität“, die der „Schönberg-Schule“ (oder auch „Wiener Schule“ genannt) entsprungen sein könnte. Doch seht und hört selbst:

KURZFILM aus dem Leipziger Blechverformungswerk

Sehen Sie heute einen Kurzfilm aus dem Leipziger Blechverformungswerk, beziehungsweise aus dem Heizkraftwerk des Blechverformungswerks.

  • Drehbuch: Dr. Satori & Dr. Impro Visation
  • Schauspieler: Dr. Satori und ein unbekannter Urban Explorer namens Dr. Schlentzko
  • Musik: Dr. Satori & Dr. Korg
  • Kamera: Prof. Dr. Stativ
  • Dauer: 17:59 min.
  • Altersfreigabe: ab 36 Jahre
  • Genre: Horror/Dokumentation/Satire/Drama

Der Film entstand unter den widrigsten Umständen und wurde bereits kurz nach Fertigstellung für den „Deutschen Filmpreis 2014“ nominiert. Besser hätte es nicht laufen können…

 

Teppiche und geknüpfte Wandbilder aus Wurzen

Mitte des 19. Jahrhunderts gründete August Schütz in Wurzen eine Tapetenfabrik. Seine Söhne stiegen später ins Teppichgeschäft ein. Einige Tapetenentwürfe lieferte übrigens Georg Bötticher, der Vater des Dichters Joachim Ringelnatz. Bötticher hatte auf der Webschule in Chemnitz gelernt. Mit seiner Ankunft 1875 in Wurzen wurde er in der Tapetenfabrik August Schütz als Zeichner angestellt, wo er auch Entwürfe für Teppiche lieferte. Zu Zeiten der DDR produzierte die Wurzner Teppichfabrik unter anderem geknüpfte Wandteppiche, auf denen die Hackfressen der SED-Politiker (abschreckende Beispiele) zu sehen waren. Unten drunter stets der Hinweis: „xx Jahre Deutsche Demokratische Republik“. Selbstverständlich mit Hammer-Zirkel-Logo, damit die gequirlte Scheiße umgehend zugeordnet werden konnte.

URBEX: Metallurgische Industrie in Leipzig

Am 1. Juli 1948 wurde die verstaatlichte Firma Meier & Weichelt in GUS Leipziger Eisen- und Stahlwerke VEB umbenannt. Produziert wurden vor allem Gusserzeugnisse für die Herstellung von Motoren für Traktoren und Landmaschinen. 1966 erfolgte die Umbenennung in VEB Gießereianlagen Leipzig. Ab 1969 war der VEB Stammbetrieb des VEB GISAG Kombinat für Gießereiausrüstungen und Gusserzeugnisse Leipzig. Von dem Betrieb ist nicht mehr viel übriggeblieben. Einen Zeitungsartikel in ‚DIE ZEIT‘ gibt es noch (vom 13.04.1990 / Nr. 16), in welchem die VEB GISAG erwähnt wird. Thema: „Sozialklima in der DDR. Die alten, neuen Herren“.

Hier ein Auszug aus ebenerwähnter Ausgabe:

[…] Bei den GISAG-Arbeitern wird der Direktor skeptisch beurteilt. Noch nach der Wende, als das SED-Politbüro bereits abgeschafft war, habe er der Parteiführung in Ost-Berlin angehört, erzählt der Schlosser Rainer Bautze. Und nun solle der einst überzeugte Kommunist den riesigen Industriebetrieb in die Marktwirtschaft führen? Vertrauen ging auch zu Bruch, als bekannt wurde, daß zwei Bereichsleiter regelmäßig zu den Leipziger Montagsdemonstrationen geschickt wurden, um zu erkunden, wer von den GISAG-Beschäftigten daran teilnahm. Dies empörte die Arbeiter vor allem deshalb, weil der Bruder des Direktors, ein Generalleutnant, der ranghöchste Stasi-Beamte im Bezirk Leipzig war. „Aber die Angst“, sagt Rainer Bautze, „die war damals schon vorbei.“ […]

Ja, die SED verstand es seinerzeit, ihre Leute nach der Wende wieder in Führungspositionen zu hieven. Dort sitzen sie (teilweise) bis zum heutigen Tag, respektive ihre Brut. Seilschaften allerorten in der ehemaligen DDR und insbesondere in Sachsen (siehe auch Artikel „Sachsensumpf“).

In den Gewölben eines Leipziger Brauhauses

Das hier gebraute Bier hat vor langer Zeit die Lebern und Nieren der Leipziger Berufs- und Freizeitalkoholiker durchspült und ist mittlerweile ausgepisste Vergangenheit. Wo mag das Bier wohl überall hingepisst worden sein? Egal, irgendwie wird es das Leipziger Grundwasser und die Kanalisation schon erreicht haben und steht mittlerweile wieder als Trinkwasser zur Verfügung. Trinkwasser, welches erneut zum Brauen von Bier hergenommen und letztendlich wieder ausgepisst werden wird. Ja, der Kreislauf des Lebens schließt sich immer und immer wieder. Zuweilen sogar in Leipzig…

Dokumente aus dem ehemaligen Parkkrankenhaus in Leipzig-Dösen

Man muss nur lang genug in feuchten, verschimmelten und mit allerlei Gerümpel vollgestellten Kellern suchen, um aufschlussreiche Dokumente aus alten Zeiten zu finden. Zwischen vergammelten Rollstühlen, vollgeschissenen Matratzen, ausrangierten Bettgestellen, Leichenbahren, Medikamentenresten und diversen Psychologiehandbüchern, fanden wir etliche „Berichtshefte“, welche den seinerzeitigen Klinikalltag wieder in die Gegenwart transportierten.
[box title=“Übrigens…“ style=“soft“]Die sächsische Mundartdichterin und Schriftstellerin Lene Voigt war in der Psychiatrie Leipzig-Dösen (früher „Heilanstalt Dösen“) ebenfalls „zu Gast“. Ihre Krankenakte ist zwar nicht mehr auffindbar, aber dem Psychotherapeuten Müller-Hegemann zufolge, hatte Lene Voigts Verhalten bei der Aufnahme manische Züge. Sie tanzte Walzer vor dem aufnehmenden Arzt und soll auch halluziniert und paranoide Ideen geäußert haben. Später normalisierte sich ihr Zustand, so Müller-Hegemann, und Lene Voigt fühlte sich im Krankenhaus Leipzig-Dösen geborgen, bekam regelmäßig Ausgang in die Stadt und beschäftigte sich mit literarischen Arbeiten.[/box]
Dokumente aus längst vergessenen Zeiten. Tja, Papier ist äußerst geduldig:


Weiterer Artikel zu diesem Thema:
Ortstermin in der „Krankenanstalt Leipzig-Dösen“ (altes Park-Krankenhaus)

Zu Gast im Leipziger Stadtteil „Anger-Crottendorf“

Saufen, saufen, jeden Tag nur saufen, scheint das Lebensmotto vieler Leipziger zu sein. Vor allem in den in Leipzig zuhauf vorkommenden Kleinkariertenvereinen (auch „Schrebergartenvereine“ genannt) wird viel gesoffen. In Anger-Crottendorf sind zahlreiche Kleinkariertenvereine in mustergültiger Manier angesiedelt. Alles streng nach Vorschrift! Sollte sich ein Kleinkarierter mal nicht an die Satzung des Kleinkariertenvereins halten, so wird er vom Kleinkariertenvorstand ernsthaft ermahnt und muss innerhalb einer festgelegten Zeitspanne die vermeintlichen Missstände zur Zufriedenheit der anderen Kleinkarierten beseitigen. Widersetzt sich der gerügte Kleinkarierte, wird er, notfalls mit Gewalt, aus seiner Parzelle geworfen. Ja, in den Kleinkariertenvereinen herrscht noch echtes DDR-Feeling.

Mord? Grauenvoller Fund auf dem Areal einer Industriebrache.

[highlight background=“#000000″ color=“#ffffff“]Leipzig, Lützschena.[/highlight] War es Mord? Auf dem Gelände der ehemaligen Sternburg-Brauerei in Lützschena wurde ein lebloser Körper mit abgetrennten Gliedmaßen gefunden. Oberkörper teilweise entkleidet und mit grüner und schwarzer Farbe geschändet.

Welch grausamer Mensch lässt sich zu solch verabscheuungswürdigen Taten an wehrlosen Opfern hinreißen? War es wieder ein Leipziger oder gar eine Leipzigerin? Ähnliches ereignete sich bereits dieses Jahr in Leipzig-Volkmarsdorf.
Siehe hier: Grauenvoller Fund in Volkmarsdorfer Industriebrache.

Ostalgie-Shop: Nur solange Vorrat reicht! Jetzt zugreifen!

[label type=“black“]OSTALGIKER AUFGEPASST![/label] Bei unseren letzten Urbex-Touren fanden wir einige sehr gut erhaltene Ostprodukte und Einrichtungsgegenstände, welche wir allesamt mitgenommen haben und nun gegen Bares an selbstabholende Ostalgiedeppen verscherbeln wollen. Untenstehende Produkte können in unserem soeben eröffneten Ostalgie-Shop käuflich erworben werden.

[note background=“#efefef“]

Die Produkte im Überblick:


KR 660 Kassettenrekorder mit Radio von RFT.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 180.- EURO


Trabant (angeblich ein Auto) ohne TÜV.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 4.500.- EURO


Moderne DDR-Kinderzimmereinrichtung mit Stockbett und 2 Stühlen.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 1872.- EURO


Moderne DDR-Wohnzimmereinrichtung mit Klapptisch, 3 Stühlen, 2 Sesseln und einem Reinigungsgerät.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 12.050.- EURO


[service title=“KONTAKTIEREN SIE UNS:“ size=“32″]Sollten Sie Interesse an den vorgestellten Produkten haben, so senden Sie uns einfach eine kurze Mail an redaktion@urbexandmore.com mit Ihren Kontaktdaten und einer Bankeinzugsermächtigung. Wenn Ihre Kohle auf unserem Konto ist, sagen wir Ihnen, wo Sie diesen Schrott abholen können.[/service]
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