Ergebnisse für den Suchbegriff: "Alkohol"

In den Gewölben eines Leipziger Brauhauses

Das hier gebraute Bier hat vor langer Zeit die Lebern und Nieren der Leipziger Berufs- und Freizeitalkoholiker durchspült und ist mittlerweile ausgepisste Vergangenheit. Wo mag das Bier wohl überall hingepisst worden sein? Egal, irgendwie wird es das Leipziger Grundwasser und die Kanalisation schon erreicht haben und steht mittlerweile wieder als Trinkwasser zur Verfügung. Trinkwasser, welches erneut zum Brauen von Bier hergenommen und letztendlich wieder ausgepisst werden wird. Ja, der Kreislauf des Lebens schließt sich immer und immer wieder. Zuweilen sogar in Leipzig…

Die Leipziger und ihre Affinität zum Alkohol

Leipziger saufen, was die Leber und das Hartz-IV-Salär so hergeben, vertragen aber nicht besonders viel, weswegen in einer Kneipe nach der anderen die Zapfhähne für immer versiegen. Schade eigentlich. Zwischen den Saufphasen kurieren sich die Leipziger auf Staats- und Krankenkassenkosten in der Suchtklinik Soteria aus, welche sich im Stadtteil Probstheida befindet, in welcher auch die oben abgebildete Kneipe zu finden ist. Manch Leipziger musste schon über 100 Male in der Soteria entgiftet werden. Von Leipzigern sind keine verwertbaren Spenderlebern zu erwarten, denn die brauchen sie alle selbst bis zum zirrhotischen Ende auf.

„Schlimmer Wohnen“ in Leipzig Grünau

Grünau, der wohl schönste Stadtteil Leipzigs. Hier herrscht noch echte DDR-Solidarität. An jeder mit Sitzmöglichkeiten (oder auch nicht) ausgestatteten Ecke, sitzen (oder stehen) alkoholvernichtende, rotnasige, mit großporiger Haut versehene Mitmenschen, welche lautlallend und unter Obhut von breitbeinig dastehendem, glatzköpfigen Security-Personal die Missstände Deutschlands anprangern. Freilich nicht vergessend, dass früher, zu Zeiten der DDR, alles besser war…

Auf dieser Pritsche lagen besoffene Russen zur Ausnüchterung

General Olbricht Kaserne: Heeresbäckerei, Motorwartungswerk für Panzerfahrzeuge und Übungsplatz für die russischen Streitkräfte. Auf dem Areal befindet sich außerdem eine große Krankenstation mit Operationsräumen und diversen Ausnüchterungszellen (siehe Abbildung oben), in welche die Russen reingedonnert worden sind, wenn sie pickepackevoll mit selbstgebranntem Vodka waren – und das waren sie vermutlich jeden Tag. Kasernenalltag.

Der Leipziger Stadtteil „Grünau“.

Früher Gartensiedlung, heute Endlagerstätte von einkommensschwachen Leipzigern. Kulturangebote punktuell zwar vorhanden, trotzdem muss von kultureller Unterversorgung gesprochen werden. Wie überall, regelt auch in diesem Fall die Nachfrage das Angebot. Merkwürdig, dass die Nachfrage in Sachen Alkohol auffallend stark vorhanden ist, es aber dennoch nur ein spärliches Angebot an Kneipen gibt, in denen man gepflegt abstürzen kann. Stattdessen gibts einen künstlichen Kletterfelsen (K4 genannt), welcher jedoch nicht auf allzu großes Interesse stößt.

Die älteren Jahrgänge sind in Grünau überrepräsentiert (Durchschnittsalter 45 Jahre), so dass der Anteil an Rentnern und Hochbetagten künftig in diesem Stadtteil stark zunehmen wird. Das eine oder andere Hochhaus könnte dann komplett als Altenpflegeheim ausstaffiert werden – im Erdgeschoss bestenfalls mit Bestattungsunternehmen.