Ergebnisse für den Suchbegriff: "Chemie"

Triethanolamin

Triethanolamin kann auch als Ausgangsstoff bei der Synthese von HN-3 (einem Stickstofflost) verwendet werden. Dabei handelt es sich um eine im „Ersten Weltkrieg“ eingesetzte chemische Waffe. Aus diesem Grund findet sich der Stoff in Liste 3 der Chemiewaffenkonvention. Produktionen ab einer Jahresmenge von 30 t sind meldepflichtig, sowie die Ausfuhr in Staaten die die Konvention nicht unterzeichnet haben, verboten. In Leipzig findet man es in unterirdischen Laboren diverser Industriebrachen. Wir haben mittlerweile über 40 t dieser Chemikalie zusammen gesammelt und suchen nun Interessenten. Zahlungskräftige Diktatoren sind uns stets willkommen – gerne auch Frau Julija Tymoschenko, welche in der Ukraine allen Russen die Luftzufuhr abdrehen möchte.

Vor Ort in Borsdorf (bei Leipzig): VEB Kunstleder

Dass dieses Gelände komplett kontaminiert sein dürfte, ist so sicher wie das „Amen“ in einer katholischen Kirche. Auf dem Gelände sind allerorten Tanks mit diversen Chemikalien zu finden. Unter anderem wurde Zyklohexanon verwendet, welches zur Herstellung von Perlon (und auch Kunstleder) benötigt wird/wurde. Über dem Gelände schwebt Acetongeruch. Das kontaminierte Betriebsgelände wird teilweise als Pferdekoppel genutzt. Unfreundliche Verwalter empfingen uns mit „HALT, STEHENBLEIBEN“, woraufhin wir erstmal lauthals ablachen mussten.