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Panorama-Aufnahme einer PIERRE XUSO Ausstellung

Panoramaaufnahme einer Industriebrache (ehem. Chemiefabrik) an der Chemnitz, in welcher der Künstler PIERRE XUSO seine abstrakten Werke ausstellte:

Unheimliche BEGEGNUNG DER DRITTEN ART in den Wanderer Werken (Chemnitz)

In den dunklen, schwer zugänglichen Kellerräumen des Wanderer Werks (Chemnitz) stießen wir auf einen Untoten, der allem Anschein nach den ganzen Tag und die ganze Nacht damit verbringt, eine Sackkarre hin und her zu schieben. Diese ungewollte Begegnung war für uns ein furchteinflößendes Erlebnis. Vielleicht auch für den Untoten – wir wissen es nicht genau. Der Untote wurde von sogenannten „Orbs“ begleitet, die ihn in schneller Geschwindigkeit umflogen. Orbs sind spirituelle, kugelförmige Wesen und werden erst auf Fotos sichtbar – vorzugsweise auf Bildern, die in Dunkelheit mit cirka 6.400 ASA und Blitzlicht geschossen worden sind. Mit digitaler Kamera lassen sie sich leichter ablichten als mit analoger. Die hier sichtbaren Orbs sandten hochfrequente Energien aus, so dass uns die Haare zu Berge standen. Könnte aber auch am Singsang des Untoten gelegen haben. Alle um den Untoten herumfliegenden Orbs kamen seinerzeit durch Arbeitsunfälle in den Wanderer-Werken ums Leben. Seit ihrem Todestag geistern sie mitsamt dem Untoten in den Kellern des ehemaligen Automobilwerks durch die Gegend. Der Untote mit der Sackkarren-Affinität, der Einfachheit halber nennen wir ihn mal Winnifred, störte sich an unserer Gegenwart und fing an, fürchterliche Laute von sich zu geben, welche wir mit moderner Technik aufnahmen.

Originalaufnahme von „Winnifred“:

Grauenvoll und etwas schwer verständlich. Daher an dieser Stelle die „Übersetzung“ von Winnifreds Singsang:

„Wer hört sich Humpelmann Deine Lieder an. Trägst nur den Geist den die Grenzen hier essen. Ich bin der einarmige Krötenfresser. Ich bin der rote Schlammsaurier. Ich bin der Gott der Wüsteneier, der harten und der weichen. Ich bin der siebte Wundermaler, ein großes Fragezeichen.“

Winnifred näherte sich uns bis auf etwa 2,34 Meter, was zur Folge hatte, dass das Blut in unseren Adern gefror und wir bewegungs- und wärmelos ansehen mussten, wie Winnifred die ihn umfliegenden Orbs nach und nach verspeiste um sie anschließend (mit heruntergelassener Hose) geräuschvoll zu verdauen. Es roch dabei übel nach Schwefel und fauligen Eiern. Die aufgefressenen Orbs bahnten sich durch Winnifreds Verdauungstrakt wieder einen Weg ins Freie und wirkten dabei fröhlich. Winnifred und die Orbs scheinen eine Art Symbiose eingegangen zu sein. Wie die Wesen voneinander profitieren, haben wir nicht herausbekommen.

Vier Stunden nach der Begegnung tauten wir allmählich wieder auf, machten uns von dannen und waren froh, aus der ganzen Nummer mehr oder weniger unversehrt herausgekommen zu sein. Wir versiegelten anschließend den Zugang zum Kellertrakt, damit andere Urbexer nicht in Gefahr geraten können. Winnifred war darüber nicht erbaut und gab besorgniserregende Laute von sich, die, wenn man genau hinhörte, sogar außerhalb der Industriebrache hörbar waren und vermutlich immer noch hörbar sind, denn Untote sich meist auch unermüdlich.