Ergebnisse für den Suchbegriff: "Doktor Satori"

In den Gewölben eines Leipziger Brauhauses

Das hier gebraute Bier hat vor langer Zeit die Lebern und Nieren der Leipziger Berufs- und Freizeitalkoholiker durchspült und ist mittlerweile ausgepisste Vergangenheit. Wo mag das Bier wohl überall hingepisst worden sein? Egal, irgendwie wird es das Leipziger Grundwasser und die Kanalisation schon erreicht haben und steht mittlerweile wieder als Trinkwasser zur Verfügung. Trinkwasser, welches erneut zum Brauen von Bier hergenommen und letztendlich wieder ausgepisst werden wird. Ja, der Kreislauf des Lebens schließt sich immer und immer wieder. Zuweilen sogar in Leipzig…

Doktor Satori beim Recherchieren

2015 erscheint Dr. Satoris neues Werk: „Leipzig. Ein Monumentalfilm“. Zeitgleich feiert Leipzig im Jahre 2015 „1000-jähriges Erwähnungsfest“, weil im Jahre 1015 Leipzig in irgendeiner völlig unbedeutenden Chronik erwähnt wurde. Aus diesem Grund „Erwähnungsfest“. Derzeit schreibt Dr. Satori noch das Drehbuch für den Monumentalfilm, während die Dreharbeiten bereits in vollem Gange sind. Untenstehend sieht man Dr. Satori beim Rumwühlen in diversen Stasi-Akten und beim Besteigen einstürzender Altlasten. Er nennt es „Recherche vor Ort“…

Ab November 2014 auf DVD: „LEIPZIG – EIN MONUMENTALFILM“

Im November 2014 wird ein neues Machwerk von Doktor Satori und seiner Crew erscheinen: „LEIPZIG – EIN MONUMENTALFILM“. Spieldauer: ca. 90 Minuten. Altersempfehlung: Ab 32 Jahre. Wie üblich wird das Drehbuch erst nach Veröffentlichung des Films geschrieben, so dass noch nicht genau die Handlung dieses filmischen Meisterwerks beschrieben werden kann. Vorsichtshalber haben wir uns selbst für alle Film- und Fernsehpreise im Jahr 2015 nominiert. Auf jeden Fall wird es in dem Film sehr viel Blut und Explosionen zu sehen geben. Selbstverständlich auch die ein oder andere Mord- und/oder Vergewaltigungsszene. Zurzeit befinden wir uns noch in der Drogenbeschaffungsphase, nach welcher umgehend der Dreh beginnen wird. Seien Sie gespannt und besorgen Sie sich jetzt schon Popcorn.

Taucha (bei Leipzig): Stadt mit äußerst unrühmlicher Vergangenheit.

In den Jahren 1944/1945 befand sich in der heutigen Mathias-Erzberger-Straße ein Außenlager des KZ Buchenwald für 440 männliche Häftlinge, die bei der Hugo Schneider AG HASAG Zwangsarbeit verrichten mussten. Ein Außenlager für 1.200 Frauen, auch sie meist Jüdinnen, mussten ebenfalls in der Rüstungsproduktion arbeiten.

Anbei ein Auszug aus dem Buch: „Der Ort des Terrors“ (Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager), Band 3, Seite 583ff:

Der gezielte Einsatz der Sintihäftlinge (wie auch der Jüdinnen) zu körperlich schwerer und gesundheitsschädlicher Arbeit forderte viele Opfer. Von den am 7. September 1944 in Taucha eingelieferten „Zigeunerinnen“ war nach kurzer Zeit fast jede Dritte nicht mehr in der Lage, die zwölfstündigen Arbeitsschichten durchzustehen. 149 von ihnen wurden am 11. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert. Ungenügende Bekleidung und äußerst mangelhafte Lagerhygiene führten zur Erkrankung vieler Frauen. Infektionskrankheiten wie Typhus, Diphterie und Tuberkulose traten gehäuft auf. Anfang 1945 wechselte die Lagerführung. SS-Unterscharführer Martin Wagner löste den von den Frauen wegen seiner Brutalität gefürchteten SS-Scharführer Schmidt ab.

Den Todesmarsch, bei Auflösung der Lagers im Frühjahr 1945, überlebten nur wenige. Neben diesen Außenlagern existierten noch weitere zwölf Zwangsarbeitslager und Kriegsgefangenenlager, deren Häftlinge für die Mitteldeutschen Motorenwerke GmbH („Mimo“) arbeiteten und vor dem Ortsteil Pönitz untergebracht waren. Wie und wo gedenkt Taucha eigentlich der Opfer des Nationalsozialismus? Wie geht Taucha mit diesem Teil der Stadtgeschichte um? Sieht man sich auf den Seiten von www.taucha.de unter dem Menüpunkt „Historisches“ und dem Unterpunkt „16. Jahrhundert bis 1990“ um, so muss leider festgestellt werden, dass dieser unrühmliche Part städtischer Geschichte einfach ausgeblendet wurde. Die Zeit des Nationalsozialismus wird lediglich mit folgenden Worten kurz umrissen:

[…] Die Einwohnerzahl Tauchas steigt deutlich, maximal auf 22.799 im Jahr 1944. Darunter sind allerdings auch viele Aussiedler und Flüchtlinge sowie ausländische Fremdarbeiter. Durch die Luftangriffe im 2. Weltkrieg erleidet Taucha relativ geringe Schäden, am meisten sind die kriegswichtigen Mitteldeutschen Motorenwerke betroffen. Mit der Besetzung des Rathauses durch amerikanische Truppen am 19.04.1945 nach friedlicher Übergabe, enden für Taucha die Hitler-Diktatur und der 2. Weltkrieg. […]
(Originalzitat von www.taucha.de)

Sehr schlechter Stil, Taucha. Sehr schlecht.

Gera (in Thüringen) au détail: „Der alte Milchhof“

Im alten Geraer Milchhof wird seit 1995 nichts mehr produziert. Gut fünf Jahre nach der Wende gingen hier die Lichter aus. Es finden sich zwar noch Umsatzlisten von 1999 und Kalender bis 2001, aber dies dürfte daran liegen, dass das Verwaltungsgebäude noch als Lagerraum für die Übernahmegesellschaft „Milchwerke Thüringen GmbH“ fungierte. 2013 nutzte ein polnischer Zirkus einen Teil des Areals als Winterquartier. Wir entdeckten entsprechende Hinterlassenschaften.

Mord? Grauenvoller Fund auf dem Areal einer Industriebrache.

[highlight background=“#000000″ color=“#ffffff“]Leipzig, Lützschena.[/highlight] War es Mord? Auf dem Gelände der ehemaligen Sternburg-Brauerei in Lützschena wurde ein lebloser Körper mit abgetrennten Gliedmaßen gefunden. Oberkörper teilweise entkleidet und mit grüner und schwarzer Farbe geschändet.

Welch grausamer Mensch lässt sich zu solch verabscheuungswürdigen Taten an wehrlosen Opfern hinreißen? War es wieder ein Leipziger oder gar eine Leipzigerin? Ähnliches ereignete sich bereits dieses Jahr in Leipzig-Volkmarsdorf.
Siehe hier: Grauenvoller Fund in Volkmarsdorfer Industriebrache.

VEB Giftgas in Leipzig

Zu Zeiten der DDR galt die „Leipziger Luft“ als die dreckigste in ganz Europa. Die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) nutzte seinerzeit die Gunst der Stunde und füllte „Leipziger Luft“ in Flaschen ab und exportierte diese in die weite Welt unter dem Namen „Giftgas“. Noch heute sorgt das mit Braunkohle befeuerte Dampfkraftwerk in Lippendorf für giftige Gase in „Leipziger Luft“ und für jährlich ungefähr 200 tote Leipziger. Wird und wurde „Leipziger Luft“ auch nach Syrien exportiert? Gut möglich.

Ostalgie-Shop: Nur solange Vorrat reicht! Jetzt zugreifen!

[label type=“black“]OSTALGIKER AUFGEPASST![/label] Bei unseren letzten Urbex-Touren fanden wir einige sehr gut erhaltene Ostprodukte und Einrichtungsgegenstände, welche wir allesamt mitgenommen haben und nun gegen Bares an selbstabholende Ostalgiedeppen verscherbeln wollen. Untenstehende Produkte können in unserem soeben eröffneten Ostalgie-Shop käuflich erworben werden.

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Die Produkte im Überblick:


KR 660 Kassettenrekorder mit Radio von RFT.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 180.- EURO


Trabant (angeblich ein Auto) ohne TÜV.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 4.500.- EURO


Moderne DDR-Kinderzimmereinrichtung mit Stockbett und 2 Stühlen.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 1872.- EURO


Moderne DDR-Wohnzimmereinrichtung mit Klapptisch, 3 Stühlen, 2 Sesseln und einem Reinigungsgerät.
Gut erhaltener Zustand. Festpreis: 12.050.- EURO


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Filmischer Beitrag: Impressionen aus dem ehemaligen Blechverformungswerk


Produktion: Dr. Satori (Giftspritzer-Verlag) | Musik: YNTY

Schkeuditz: Kleinstadt mit mieser Atmosphäre

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Schkeuditz zwölfmal niedergebrannt und neunmal geplündert. Der Ortsteil Freiroda war 1660 von Hexenverfolgung betroffen. Das südöstlich der Stadt gelegene „Rittergut Altscherbitz“ wurde ab 1876 als „Provinzial-Irrenanstalt Altscherbitz“ genutzt. Während des 3. Reichs diente diese Anstalt als „Zwischenanstalt“ für die NS-Tötungsanstalt Bernburg im Rahmen der Aktion T4. Schkeuditz ist eine Stadt mit außergewöhnlich schlechten atmosphärischen Schwingungen – kein Wunder, dass in Schkeuditz überall NPD Plakate hängen und um Wählerstimmen gebuhlt wird. Passt wunderbar zur negativen Ausstrahlungskraft dieser Stadt.

Bis zur Wende bestand die VEB Edelpelz Schkeuditz mit zwei Werken. Wir haben die tierverachtenden Ruinen der VEB Edelpelz besichtigt.

Ein Zyklop mitten in Leipzig

Zyklopen sind Gestalten der griechischen Mythologie, die in Abstammung, äußerer Gestalt, Lokalisation und Eigenschaften voneinander differieren. Ihnen gemeinsam ist das ungewöhnliche Aussehen der Augen als kreisrunde Augen oder als Einzelauge auf der Stirn. In Hesiods Theogonie sind die Zyklopen die gottgleichen aber einäugigen Söhne des Uranos und der Gaia, ihre Geschwister sind die Hekatoncheiren und die Titanen.