Ergebnisse für den Suchbegriff: "Sachsen-Anhalt"

Das rekultivierte Naturparadies „Geiseltal“ in Sachsen-Anhalt

Bevor man eine (kleine) Reise macht, ist es nicht verkehrt, sich zu informieren, was einen am Zielort erwartet. Über Pfingsten unternahmen wir eine Spritztour in das in Sachsen-Anhalt gelegene „Geiseltal“. Zuvor besuchten wir die Homepage der „Geiseltaler Touristikgesellschaft GmbH“. Dort war über das Geiseltal zu lesen:

„Dieses Gebiet zählt als heutiges Naturparadies zu einer der geschichtsträchtigsten und schönsten Regionen Mitteldeutschlands. Mit der Rekultivierung seit den 1990er Jahren gelang die Geiseltaler Seenlandschaft mit den Gewässern Geiseltalsee, Großkaynaer See, Runstedter See und Hasse See zunehmend in den Fokus zahlreicher Reisender. Der Ausbau einer touristischen Infrastrukur, vor allem in der Region um den Geiseltalsee als größter künstlich angelegter See Deutschlands, ist das Hauptanliegen der Geiseltaler Touristikgesellschaft.“
[Zitat von der Homepage der Geiseltaler Touristikgesellschaft]

Und so sah es im Geiseltal dann aus:
(Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Einer der Aufnahmeorte der untenstehenden Bilder, ist lediglich 150 bis 200 Meter vom vielgepriesenen „Naturparadies Geiseltalsee“ entfernt.)


FAZIT: Ja, der Werbeaussage der „Geiseltaler Touristikgesellschaft GmbH“ kann zugestimmt werden. Die Natur ist eindrucksvoll darum bemüht, jahrzehntelangen Raubbau an ihr zu neutralisieren und verschlingt nun ganze Fabriken, welche seinerzeit dazu beitrugen, dass großflächig fruchtbare Erdböden vergiftet wurden.

Das alte Lederwerk in Coswig (Sachsen)

Für alle Unwissenden: In Dunkeldeutschland gibt es zwei Städte mit dem Namen „Coswig“. Eine befindet sich in Sachsen, die andere in Sachsen-Anhalt. Beide Städte liegen an der Elbe und sind von Leipzig fast gleich weit entfernt (aber in entgegengesetzter Richtung). Selbstverständlich gibt es in beiden Coswigs auch eine Industriestraße. Reichlich bekloppt! Warum ich das an dieser Stelle erwähne, werde ich meiner geneigten Leserschaft nicht verraten…

Weiter im Text: Diesen Samstag erforschten wir ein Lederwerk in Coswig (Sachsen), welches 1906 von Heinrich Bierling errichtet wurde. Zu DDR-Zeiten krallte sich im Jahre 1955 der Staat das Werk und benannte es in „VEB Lederwerke Coswig“ um. Nach der Wende ging es mit dem Werk bergab – vermutlich lief der Laden vor der Wende auch nicht sonderlich gut, aber das war ja damals wurscht. Man ging eben zum Biertrinken und Kartenspielen ins Lederwerk. 1991 wurde das Werk geschlossen, jedoch unternahmen ehemalige Werksangehörige im Jahr 1992 den verzweifelten Versuch, das Lederwerk unter dem Namen „Coswiger Lederwerk GmbH“ neu zu beleben. Alle Versuche scheiterten, das Werk ging 1995 in Konkurs. Nach dem in der DDR niemals real existenten Kommunismus und Sozialismus, sorgte der darauffolgende real existierende Kapitalismus für den finalen Todesstoß des Lederwerks.

In den Gewölben eines Leipziger Brauhauses

Das hier gebraute Bier hat vor langer Zeit die Lebern und Nieren der Leipziger Berufs- und Freizeitalkoholiker durchspült und ist mittlerweile ausgepisste Vergangenheit. Wo mag das Bier wohl überall hingepisst worden sein? Egal, irgendwie wird es das Leipziger Grundwasser und die Kanalisation schon erreicht haben und steht mittlerweile wieder als Trinkwasser zur Verfügung. Trinkwasser, welches erneut zum Brauen von Bier hergenommen und letztendlich wieder ausgepisst werden wird. Ja, der Kreislauf des Lebens schließt sich immer und immer wieder. Zuweilen sogar in Leipzig…

Sangerhausen: Überall deutlich sichtbare Spuren grenzenloser Dummheit

Freilich, Deppen gibt es überall, aber in Sangerhausen scheinen sie geballt vorzukommen. So fand im August 2013 eine der größten Nazi-Veranstaltungen von Sachsen-Anhalt in Sangerhausen statt. Der unterbelichtete Klappstuhl und ehemalige NPD-Vorsitzende Udo Voigt schwang in Sangerhausen seine hohlen, scheißbraungefärbten Phrasen, und Rechtsrockbands (u.a. Kraftschlag, Strafmaß und Frank Rennicke) sorgten mit ihren genauso hohlen Texten für Heimattümelei und grenzdebilen Populismus. Ja, so geht es ab in Sangerhausen! Selbst im ehemaligen Bahnbetriebswerk sind deutlich die Spuren Sangerhauser Einfältigkeit zu sehen: Alle Hallen sind mit Hakenkreuzen und rechtsfaschistischen Parolen vollgeschmiert. Scheint das Einzige zu sein, was die Neonazi-Hohlköpfe und deren Sympathisanten im Dauersuffzustand noch einigermaßen zu beherrschen scheinen: Hakenkreuze malen.

Für Sangerhauser „Neo-Nazis in Ausbildung“ hier ein wertvoller Linktip:
Malen nach Zahlen für Neo-Nazis