Ergebnisse für den Suchbegriff: "SED"

Ein Theaterbesuch in Sachsen-Anhalt

Lang, lang ist es her, dass auf der Bühne dieses Theaters gespielt wurde. Hier durften hauptsächlich Laiendarsteller ihr Talent zum Ausdruck bringen – freilich unter gestrenger Aufsicht mehrerer SED-Aufseher. Zu besonderen Anlässen wurden zur allgemeinen Belustigung, Erheiterung (oder als Schlaftablettenersatz) DDR-Stars engagiert.  So auch vom 12. bis zum 21. Juni 1959 – da fanden an diesem Ort die 1. Arbeiterfestspiele von Halle statt. Ende 1998 fiel in diesem ‚Kulturhaus‘ der letzte Vorhang.

Urbex in Leipzig: Keller, Dachböden und Garagen

Zur Abwechslung mal keine Industriebrache, sondern verlassene Keller, Dachböden und Garagenfriedhöfe in Leipzig. Es ist immer wieder erstaunlich, wie geduldig Zeitungspapier (insbesondere Papier von ehemals pflichtbewussten Presseorganen der SED – beispielsweise Leipziger Volkszeitung) ist. Ja, die Medien des Unrechtsstaats DDR passten sich immer brav den Vorgaben der Regierenden an – eben so, wie es die Presse heute noch praktiziert. Hofberichterstattung.

Teppiche und geknüpfte Wandbilder aus Wurzen

Mitte des 19. Jahrhunderts gründete August Schütz in Wurzen eine Tapetenfabrik. Seine Söhne stiegen später ins Teppichgeschäft ein. Einige Tapetenentwürfe lieferte übrigens Georg Bötticher, der Vater des Dichters Joachim Ringelnatz. Bötticher hatte auf der Webschule in Chemnitz gelernt. Mit seiner Ankunft 1875 in Wurzen wurde er in der Tapetenfabrik August Schütz als Zeichner angestellt, wo er auch Entwürfe für Teppiche lieferte. Zu Zeiten der DDR produzierte die Wurzner Teppichfabrik unter anderem geknüpfte Wandteppiche, auf denen die Hackfressen der SED-Politiker (abschreckende Beispiele) zu sehen waren. Unten drunter stets der Hinweis: „xx Jahre Deutsche Demokratische Republik“. Selbstverständlich mit Hammer-Zirkel-Logo, damit die gequirlte Scheiße umgehend zugeordnet werden konnte.

URBEX: Metallurgische Industrie in Leipzig

Am 1. Juli 1948 wurde die verstaatlichte Firma Meier & Weichelt in GUS Leipziger Eisen- und Stahlwerke VEB umbenannt. Produziert wurden vor allem Gusserzeugnisse für die Herstellung von Motoren für Traktoren und Landmaschinen. 1966 erfolgte die Umbenennung in VEB Gießereianlagen Leipzig. Ab 1969 war der VEB Stammbetrieb des VEB GISAG Kombinat für Gießereiausrüstungen und Gusserzeugnisse Leipzig. Von dem Betrieb ist nicht mehr viel übriggeblieben. Einen Zeitungsartikel in ‚DIE ZEIT‘ gibt es noch (vom 13.04.1990 / Nr. 16), in welchem die VEB GISAG erwähnt wird. Thema: „Sozialklima in der DDR. Die alten, neuen Herren“.

Hier ein Auszug aus ebenerwähnter Ausgabe:

[…] Bei den GISAG-Arbeitern wird der Direktor skeptisch beurteilt. Noch nach der Wende, als das SED-Politbüro bereits abgeschafft war, habe er der Parteiführung in Ost-Berlin angehört, erzählt der Schlosser Rainer Bautze. Und nun solle der einst überzeugte Kommunist den riesigen Industriebetrieb in die Marktwirtschaft führen? Vertrauen ging auch zu Bruch, als bekannt wurde, daß zwei Bereichsleiter regelmäßig zu den Leipziger Montagsdemonstrationen geschickt wurden, um zu erkunden, wer von den GISAG-Beschäftigten daran teilnahm. Dies empörte die Arbeiter vor allem deshalb, weil der Bruder des Direktors, ein Generalleutnant, der ranghöchste Stasi-Beamte im Bezirk Leipzig war. „Aber die Angst“, sagt Rainer Bautze, „die war damals schon vorbei.“ […]

Ja, die SED verstand es seinerzeit, ihre Leute nach der Wende wieder in Führungspositionen zu hieven. Dort sitzen sie (teilweise) bis zum heutigen Tag, respektive ihre Brut. Seilschaften allerorten in der ehemaligen DDR und insbesondere in Sachsen (siehe auch Artikel „Sachsensumpf“).

Das alte Förderband für Braunkohle

In der Nähe von Leipzig entdeckten wir ein altes Förderband, welches im Laufe der Jahrzehnte vermutlich mehrere Millionen Tonnen Braunkohle in die Öfen des darunterliegenden Kesselhauses schaufelte. Freilich alles auf Kosten der Umwelt. Wegen der hohen Umweltverschmutzung stand es mit der Gesundheit der DDR-Bewohner nicht gerade zum Besten. Ende der 1980er-Jahre war die Umweltsituation in der DDR dramatisch. Die DDR hatte 1988 knapp 17 Millionen Einwohner, Japan weit über 120 Millionen. Dennoch wurden in der DDR 30-mal so viel Schwefeldioxid emittiert, 100-mal mehr Staub und dreimal so viel CO2. Ja, Umweltschutz und Menschenleben waren der DDR-Regierung nicht egal, sondern scheißegal. Das alte Förderband trägt somit eine Mitschuld. Wann wird es endlich zur Verantwortung gezogen?

Leipzig kümmert sich rührend um seine DDR-Senioren

Von Gustav Heinemann (dritter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland) stammt das Zitat: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt“. Zweifelsfrei gehören alte, pflegebedürftige, gebrechliche Menschen zu den schwächsten Gliedern unserer Gesellschaft. Wie wird in Leipzig mit Menschen umgegangen, die 70, 80, 90 Jahre alt (oder älter) sind? Das sind jene Menschen, die im Jahre 1989 um die 50, 60 oder 70 Jahre alt waren und das DDR-Unrechtssystem miterlebten oder als „inoffizielle Mitarbeiter“ (IM) unterstützten. Man darf nicht vergessen, dass das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) im Laufe seiner Existenz ungefähr 624.000 Personen als „inoffizielle Mitarbeiter“ führte. Dann gab es noch rund 180.000 Personen, die in den Jahren 1950 bis 1989 hauptamtlich beim Ministerium für Staatssicherheit beschäftigt waren. Die Täter des DDR-Unrechtssystems leben noch immer unter uns. Für die hier lesenden „Ostalgiker“, möchten wir an dieser Stelle eine kleine „Statistik des Schreckens“ veröffentlichen:

[note note_color=“#ededed“ text_color=“#000000″ radius=“1″]Zwischen 1,3 und 1,4 Millionen Minen ließ die DDR-Regierung an der Grenze verlegen. Es gab 55.000 Selbstschussanlagen. Cirka 3.000 Hunde waren bis in die 80er Jahre an der Grenze im Einsatz. Sie waren auf Menschen abgerichtet. Mehr als 5.500 DDR-Bürger schwammen durch die Ostsee in die Freiheit. 174 ertranken, 4522 Menschen wurden erwischt und festgenommen. Nur 913 gelang die Flucht übers Wasser. 221 Todesurteile wurden in der DDR verhängt, 164 vollstreckt. Mindestens 136 Menschen sind nachweislich allein an der Berliner Mauer erschossen worden. Hinzu kommen 251 Tote, die Grenzkontrollen in Berlin nicht überlebt haben. Bis zu 6.000 Menschen nahmen sich in der DDR jedes Jahr das Leben. Damit hatte die DDR eine der höchsten Selbstmordraten weltweit. Rund 400 Menschen entführte die Stasi aus Westdeutschland in die DDR. Kein einziger Täter musste hinter Gitter. 112 Kilometer Akten übernahm die Birthler-Behörde aus dem Bestand der Stasi, darunter 1,3 Millionen Fotos, 5.000 Filme, 164.000 Tonträger und rund 20.000 Disketten und Magnetbänder. Mindestens 17.000 ehemalige Stasi-Beschäftigte arbeiten heute in Ostdeutschland noch im Öffentlichen Dienst.[/note]

Ein Großteil der Täter von damals ist heute im Rentenalter und vielleicht pflegebedürftig. Seit 1989 sind sowieso alle DDR-Überzeugungstäter entweder dement, im Öffentlichen Dienst oder in der Politik tätig. Wohin mit diesen Personen, wenn sie alt und pflegebedürftig geworden sind? Wir haben in Leipzig-Grünau eine interessante Örtlichkeit gefunden, die diesen Personen gerecht wird und in der sie sich wohlfühlen können. Seniorengerechter Wohnraum für ehemalige IMs und Stasi-Mitarbeiter. Damit echtes DDR-Feeling bei den Bewohnern aufkommen kann, wurde der Eingang zugemauert und diverse Tretminen in den Räumlichkeiten gelegt. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, scheint in den letzten Tagen eine Tretmine im 2. Stockwerk explodiert zu sein.

Die sächsische Energiewende

Im Löcher buddeln und dem Verheizen wertvoller Natur, sind die Sachsen schon immer Vorreiter gewesen. Bei der Verbrennung entstehen hohe Emissionen an Stickstoffoxiden, Schwefeloxiden, Quecksilber und Feinstaub, an dem wiederum Krebs erzeugende Substanzen wie zum Beispiel Blei, Cadmium, Nickel, PAK, Dioxine und Furane haften. Das Lippendorfer Braunkohle-Dampfkraftwerk (bei Leipzig) sorgt aufgrund ebenerwähnter Verschmutzungen (Körperverletzungen) für jährlich ungefähr 200 Todesfälle. Sind die Löcher gebuddelt und die darin befindliche Erde rückt keine Braunkohle mehr raus, wird die ganze Scheiße einfach geflutet, was das Grundwasser im Umland des Tagebaurestlochs in schwindelnde Höhen steigen lässt. Aber egal, scheiß der Hund drauf, zu was gibt es leistungsstarke Pumpen.

Nachdem die Tagebaurestlöcher geflutet worden sind, wird die so entstandene „künstliche Natur“ mit einfallslosen, quaderförmigen Gebäuden und Teerwegen ausstaffiert und als hochwertiges Erholungsgebiet angepriesen, um Touristen in die gefluteten Tagebaurestlöcher zu locken. Aus versicherungstechnischen Gründen werden zuvor diverse Schilder angebracht: Baden verboten, Hunde anleinen, keine Hunde erlaubt, Reiten verboten, Tiere mitbringen verboten, das Betreten des Tagebaugeländes ist untersagt, kein Feuer, Mülleimer benutzen (so gesehen am Tagebaurestloch „Störmthaler See“ bei Leipzig). Jedes geflutete Tagebaurestloch braucht selbstverständlich einen Hafen, damit die Touristen herumgeschippert werden können. Fantasienamen wie „Magdeborner Halbinsel“ (am Störmthaler See) sollen für maritimes Ambiente sorgen. Neben den Braunkohlekraftwerken werden flugs noch ein paar Windräder hingestellt, damit alles ökologisch verträglich und nachhaltig aussieht. Andernorts wird freilich kräftig weitergebuddelt und hochwertige Natur verheizt. Erde wird so lange gewendet, bis sie keine Energie mehr enthält, erst dann beschäftigt sich der Sachse mit der Energiewende. Per ineffizienter Fernwärmeleitungen wird die naturzerstörerische Braunkohleenergie an den Endverbraucher weitergeleitet. Bliebe noch zu erwähnen, dass selbstverständlich in allen Ortschaften, die an den „rekultivierten Tagebaurestlöchern“ liegen, Parkverbot herrscht und nur zu stark überteuerten Preisen auf ausgewiesenen Parkplätzen inklusive Parkscheinautomat geparkt werden darf. Den Kapitalismus haben sie jedenfalls schnell in sich aufgesogen, diese Sachsen…

Existenz des Sachsensumpfes endlich eindeutig bewiesen!

Ungefähr seit dem Jahr 1994 wird darüber spekuliert, ob es in Leipzig und Umgebung einen „Sachsensumpf“ gibt. Das Amtsgericht Dresden behauptete seinerzeit, dass es so etwas wie einen „Sachsensumpf“ niemals gegeben hat und ließ schnell alle Akten verschwinden, die eventuell hätten beweisen können, dass der „Sachsensumpf“ real existent war, respektive immer noch ist. Schließlich ermittelt man nicht gern gegen seine eigene Brut. Wäre irgendwie inzestuös. Ändert aber nichts daran, dass es den „Sachsensumpf“ tatsächlich gibt. Wir haben ihn in der Nähe von Leipzig ausfindig machen können. Bei unserem Eintreffen konnten wir beobachten, wie sich Herr Thomas de Maiziére (inklusive dubioser Gestalten aus dem Justiz-, Politik- und Geheimdienstmileu) im „Sachsensumpf“ vergnügte. Der mit Goldkettchen behangene ehemalige Boxer Martin Kugler befand sich ebenfalls mitten im Getümmel. Minderjährige, leicht bekleidete Liebesdienerinnen garnierten die skurrile Szenerie. Dummerweise hatte ich meine Kamera nicht „schussbereit“ zur Hand. Als die im Sumpf badenden Subjekte uns entdeckten, tauchten sofort alle ab und ließen sich nicht mehr an der Oberfläche blicken. Wie dem auch sei, die Existenz des „Sachsensumpfes“ ist hiermit trotzdem zweifelsfrei bewiesen. Auf den Fotos ist unschwer zu erkennen, dass der Sachsensumpf unendlich groß und noch lange nicht ausgetrocknet ist.
Der Sachsensumpf

NEWS: Das Blechverformungswerk hat ein neues Gesicht bekommen!

Dem Leipziger Blechverformungswerk wurde ein neuer Anstrich verpasst. Facelifting sozusagen. Achja, für alle „unters-Tor-Kriecher“ möchten wir darauf hinweisen, dass dies nun nicht mehr möglich ist. Fassadenklettern ist angesagt. Oder, so handhaben wir es immer, einfach von einem Hubschrauber auf das Dach des Blechverformungswerks abseilen lassen.

Und hier das neue Gesicht des Blechverformungswerks in voller Pracht:
kraftwerk-blechverformungswerkÜbrigens, als im Jahre 1995 der Kamin des Blechverformungswerks gesprengt wurde, ist die Angelegenheit nicht ganz glatt gelaufen:[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=OM4-3vrKGqM[/youtube]

Hier ist Hopfen und Malz verloren…

Es ist schon verwunderlich, wie geduldig Papier sein kann. So entdeckten wir in einer alten Malzfabrik ein Schreiben aus dem Jahre 1954, in welchem sich die Schreiber Herr Sommer und Herr Reißmann am 24.12.1954 darüber beklagten, dass entstandene Schadenskosten durch einen betriebseigenen LKW, immer noch nicht beglichen seien. In dem Schreiben wird „nochmals um umgehende Erledigung“ gebeten. Nunja, vermutlich wurde die Angelegenheit bis zum heutigen Tag nicht reguliert.

Unser Tipp: Urbex statt FIFA-Weltmeisterschaft

Als »Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Brasilien« hatte Gouverneur Sergio Cabral bereits 2007 mit der brutalen Säuberungs- und »Befriedungspolitik« in strategisch und touristisch interessanten Favelas begonnen. Laut offizieller Statistik tötete die Militärpolizei bei ihren »Befriedungseinsätzen« in jenem Jahr 1330 Menschen. 2009 waren es 1049 getötete Favela-Bewohner. Nach offiziellen Angaben ist diese Zahl zwar 2013 auf 416 zurückgegangen, doch zeichnet sich für das WM-Jahr 2014 wieder ein Anstieg ab. Unsere Empfehlung: Betreibt lieber Urban-Exploration, statt die FIFA-WM in Brasilien als ZuseherIn auch noch zu subventionieren. Schätzungsweise 3.000 bis 4.000 Menschen mussten wegen der FIFA-WM in Brasilien ihr Leben lassen. Darunter viele Kinder und Jugendliche. Boykottiert FIFA-Veranstaltungen so lange, bis dieser korrupte und gewissenlose FIFA-Haufen rund um Sepp Blatter nicht mehr existent ist.

Herr Putin, Sie haben ein paar Sachen vergessen mitzunehmen…

Naja, eigentlich haben nicht Sie die Sachen vergessen, sondern Ihr oller Vorgänger Boris Jelzin. Gott sei seiner Schnapsleiche gnädig. Da Sie sich aber gerade gen Westen bewegen, werter Herr Putin, könnten Sie auch mal in Leipzig vorbeischauen und diverse Hinterlassenschaften beseitigen. Bei dieser Gelegenheit wäre vielleicht anzuraten, Leipzig wieder zu okkupieren. Den Leipzigern kann man sowieso nichts recht machen. Zurzeit latschen sie wieder als Montagsdemonstranten durch die Gegend. Montagsdemos, welche von homophoben Weltverschwörungstheoretikern und EU-Hassern initiiert werden. Was haben die Montagsdemos überhaupt gebracht? Von der sozialistischen Diktatur direktemang in die kapitalistische Diktatur hinein. Die neuaufgelegten Montagsdemos rattern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit und mit vollem Karacho in den braunen Sumpf. Herr Putin, die Krim haben Sie sich mittlerweile schon unter den Nagel gerissen und die West-Ukraine folgt nach der Ost-Ukraine. Leipzig ist nicht mehr weit. Man erwartet Sie hier.

In den Gewölben eines Leipziger Brauhauses

Das hier gebraute Bier hat vor langer Zeit die Lebern und Nieren der Leipziger Berufs- und Freizeitalkoholiker durchspült und ist mittlerweile ausgepisste Vergangenheit. Wo mag das Bier wohl überall hingepisst worden sein? Egal, irgendwie wird es das Leipziger Grundwasser und die Kanalisation schon erreicht haben und steht mittlerweile wieder als Trinkwasser zur Verfügung. Trinkwasser, welches erneut zum Brauen von Bier hergenommen und letztendlich wieder ausgepisst werden wird. Ja, der Kreislauf des Lebens schließt sich immer und immer wieder. Zuweilen sogar in Leipzig…

Triethanolamin

Triethanolamin kann auch als Ausgangsstoff bei der Synthese von HN-3 (einem Stickstofflost) verwendet werden. Dabei handelt es sich um eine im „Ersten Weltkrieg“ eingesetzte chemische Waffe. Aus diesem Grund findet sich der Stoff in Liste 3 der Chemiewaffenkonvention. Produktionen ab einer Jahresmenge von 30 t sind meldepflichtig, sowie die Ausfuhr in Staaten die die Konvention nicht unterzeichnet haben, verboten. In Leipzig findet man es in unterirdischen Laboren diverser Industriebrachen. Wir haben mittlerweile über 40 t dieser Chemikalie zusammen gesammelt und suchen nun Interessenten. Zahlungskräftige Diktatoren sind uns stets willkommen – gerne auch Frau Julija Tymoschenko, welche in der Ukraine allen Russen die Luftzufuhr abdrehen möchte.