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NEWS: Das Blechverformungswerk hat ein neues Gesicht bekommen!

Dem Leipziger Blechverformungswerk wurde ein neuer Anstrich verpasst. Facelifting sozusagen. Achja, für alle „unters-Tor-Kriecher“ möchten wir darauf hinweisen, dass dies nun nicht mehr möglich ist. Fassadenklettern ist angesagt. Oder, so handhaben wir es immer, einfach von einem Hubschrauber auf das Dach des Blechverformungswerks abseilen lassen.

Und hier das neue Gesicht des Blechverformungswerks in voller Pracht:
kraftwerk-blechverformungswerkÜbrigens, als im Jahre 1995 der Kamin des Blechverformungswerks gesprengt wurde, ist die Angelegenheit nicht ganz glatt gelaufen:[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=OM4-3vrKGqM[/youtube]

Vor Ort in Borsdorf (bei Leipzig): VEB Kunstleder

Dass dieses Gelände komplett kontaminiert sein dürfte, ist so sicher wie das „Amen“ in einer katholischen Kirche. Auf dem Gelände sind allerorten Tanks mit diversen Chemikalien zu finden. Unter anderem wurde Zyklohexanon verwendet, welches zur Herstellung von Perlon (und auch Kunstleder) benötigt wird/wurde. Über dem Gelände schwebt Acetongeruch. Das kontaminierte Betriebsgelände wird teilweise als Pferdekoppel genutzt. Unfreundliche Verwalter empfingen uns mit „HALT, STEHENBLEIBEN“, woraufhin wir erstmal lauthals ablachen mussten.

Gera (in Thüringen) au détail: „Der alte Milchhof“

Im alten Geraer Milchhof wird seit 1995 nichts mehr produziert. Gut fünf Jahre nach der Wende gingen hier die Lichter aus. Es finden sich zwar noch Umsatzlisten von 1999 und Kalender bis 2001, aber dies dürfte daran liegen, dass das Verwaltungsgebäude noch als Lagerraum für die Übernahmegesellschaft „Milchwerke Thüringen GmbH“ fungierte. 2013 nutzte ein polnischer Zirkus einen Teil des Areals als Winterquartier. Wir entdeckten entsprechende Hinterlassenschaften.

Mord? Grauenvoller Fund auf dem Areal einer Industriebrache.

[highlight background=“#000000″ color=“#ffffff“]Leipzig, Lützschena.[/highlight] War es Mord? Auf dem Gelände der ehemaligen Sternburg-Brauerei in Lützschena wurde ein lebloser Körper mit abgetrennten Gliedmaßen gefunden. Oberkörper teilweise entkleidet und mit grüner und schwarzer Farbe geschändet.

Welch grausamer Mensch lässt sich zu solch verabscheuungswürdigen Taten an wehrlosen Opfern hinreißen? War es wieder ein Leipziger oder gar eine Leipzigerin? Ähnliches ereignete sich bereits dieses Jahr in Leipzig-Volkmarsdorf.
Siehe hier: Grauenvoller Fund in Volkmarsdorfer Industriebrache.

Volkseigener Betrieb (VEB) Rundfunk- und Fernmelde-Technik (RFT)

Dieser Betrieb hatte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine fette Standleitung zum nächsten Stasi-Büro, damit Telefongespräche mitgeschnitten und ausgewertet, sowie verdächtige Personen verhört, erschossen oder inhaftiert werden konnten.

Jeder Scheißdreck wurde penibel dokumentiert. Im VEB RFT waren die Männer eindeutig in der Unterzahl. Nicht verwunderlich, dass seitens der männlichen Mitarbeiter Kleidertrennung und Umkleideanlagen gefordert wurden. Die Männer waren vermutlich tagtäglich sexuellen Übergriffen geschlechtslüsterner Frauen ausgeliefert.

Nach der Wende wurden in diesem Betrieb cirka zwei Jahre lang Telefonhörerschalen für die Telekom zusammengebastelt. Der Laden ging mitsamt den Firmeninhabern den Bach runter. Dem Kapitalismus musste Tribut gezollt werden. Seit 1992 liegt dieser Betrieb brach.

VEB Giftgas in Leipzig

Zu Zeiten der DDR galt die „Leipziger Luft“ als die dreckigste in ganz Europa. Die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) nutzte seinerzeit die Gunst der Stunde und füllte „Leipziger Luft“ in Flaschen ab und exportierte diese in die weite Welt unter dem Namen „Giftgas“. Noch heute sorgt das mit Braunkohle befeuerte Dampfkraftwerk in Lippendorf für giftige Gase in „Leipziger Luft“ und für jährlich ungefähr 200 tote Leipziger. Wird und wurde „Leipziger Luft“ auch nach Syrien exportiert? Gut möglich.

Filmischer Beitrag: Impressionen aus dem ehemaligen Blechverformungswerk


Produktion: Dr. Satori (Giftspritzer-Verlag) | Musik: YNTY

Schkeuditz: Kleinstadt mit mieser Atmosphäre

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Schkeuditz zwölfmal niedergebrannt und neunmal geplündert. Der Ortsteil Freiroda war 1660 von Hexenverfolgung betroffen. Das südöstlich der Stadt gelegene „Rittergut Altscherbitz“ wurde ab 1876 als „Provinzial-Irrenanstalt Altscherbitz“ genutzt. Während des 3. Reichs diente diese Anstalt als „Zwischenanstalt“ für die NS-Tötungsanstalt Bernburg im Rahmen der Aktion T4. Schkeuditz ist eine Stadt mit außergewöhnlich schlechten atmosphärischen Schwingungen – kein Wunder, dass in Schkeuditz überall NPD Plakate hängen und um Wählerstimmen gebuhlt wird. Passt wunderbar zur negativen Ausstrahlungskraft dieser Stadt.

Bis zur Wende bestand die VEB Edelpelz Schkeuditz mit zwei Werken. Wir haben die tierverachtenden Ruinen der VEB Edelpelz besichtigt.